Psychotherapie
 Kinder  -  Jugendliche  -  junge Erwachsene        

Kosten


P R I V A T E    K R A N K E N V E R S I C H E R U N G 

Private Krankenversicherungen übernehmen in der Regel vollständig die Kosten für eine Psychotherapie Ihres Kindes. Abhängig von Ihrem individuell abgeschlossenen Tarif, kann dies jedoch variieren. Klären Sie dies bitte zunächst mit Ihrer Versicherung. 
Die Abrechnung einer Einzelsitzung Verhaltenstherapie erfolgt nach der Gebührenordnung für Psychotherapeuten (GOP) im 2,3-fachen Regelsteigerungssatz (50 Minuten: 100,55 €) der von privaten Kassen und Beihilfestellen anerkannt wird. 

 

B E I H I L F E B E R E C H T I G T E

Die Kostenübernahme durch Berufsgenossenschaften und Beihilfestellen von Bund, Ländern und Kommunen ist in aller Regel problemlos, nachdem der Psychotherapeut einen ausführlichen Antrag auf Leistungszusage gestellt hat. Am besten Sie erkundigen sich direkt bei Ihrer Beihilfestelle über die geltenden Formalitäten.

 

S E L B S T Z A H L E R

Die Gebühren für Selbstzahler orientieren sich an der Gebührenordnung für Psychotherapeuten (GOP) und beträgt pro Sitzung 100,55 €.  Der Vorteil für Sie liegt darin, dass Sie ohne weitere Wartezeiten die Therapie beginnen können. Eine vorherige Konsultation des Haus- oder Kinderarztes ist jedoch notwendig, um körperliche Ursachen auszuschließen. 


D A S  S O Z I A L A M T 

Sind Sie nicht krankenversichert und befinden sich mit Ihrem Kind in einer finanziellen Notlage, können Sie die Finanzierung einer Psychotherapie auch beim Sozialamt beantragen.


G E S E T Z L I C H E    K R A N K E N V E R S I C H E R U N G 

Da ich eine Privatpraxis führe, arbeite ich mit gesetzlich Versicherten nur im Rahmen des Kostenerstattungsverfahrens. Möglicherweise ist Ihnen bekannt, dass sich aufgrund der zu geringen Anzahl an Vertragspraxen für Psychotherapie oftmals lange Wartezeiten ergeben können. Sie haben jedoch grundsätzlich Anspruch auf psychotherapeutische Versorgung innerhalb einer zumutbaren Wartezeit und in örtlicher Entfernung, nach § 13 Abs. 3 des Sozialgesetzbuches (SGB V), sowie gemäß dem Vergleich vor dem Bundessozialgericht (BSG) vom 21.05.1997 (Az. 5 RKa 15/97). Kann Ihnen Ihre Krankenkasse innerhalb eines zumutbaren Zeitrahmens keinen Therapieplatz bei einem Therapeuten mit Kassenzulassung anbieten, so ist sie gehalten die Kosten einer Behandlung in einer Privatpraxis zu übernehmen.

Informationen dazu: Bundespsychotherapeutenkammer