Psychotherapie
 Kinder  -  Jugendliche  -  junge Erwachsene        

Kinder

Liebe Eltern,


Kinder können häufig zunächst nicht darüber sprechen, was sie belastet. Wenn die Kinderseele verängstigt ist, wenn innere und/oder äußere Stressfaktoren dazu führen, dass das Kind etwas nicht angemessen verarbeiten kann, zeigen sich z.B. manchmal Bauchschmerzen, Schlafstörungen, Unruhe oder Unkonzentriertheit, sowie Leistungsabfall in der Schule, Aggressivität oder Verträumtheit. 

Da die magische Phase im Kindesalter die Wahrnehmung und den Umgang mit der Welt beeinflusst, wird Kindern in der Therapie vieles eher spielerisch vermittelt. Die Verarbeitung von belastenden Ereignissen, der Umgang mit Emotionen und der Ausdruck dessen, was die Kinderseele bedrückt, sind im Rahmen einer sicheren und vertrauensvollen "Therapeut-Patient-Beziehung" möglich. So können Kinder verhaltenstherapeutisch - experimentell - im Rollenspiel - mit Hilfe vielfältiger kreativer Materialien - im Spiel - im Kontakt - so sein wie sie sind - Neues ausprobieren - selbstsicher werden - sich etwas trauen - Ängste überwinden - Lebensfreude entdecken - belastende Verhaltensweisen ablegen - sich entfalten - sagen, was sie denken - Grenzen wahrnehmen  - Kommunikation verändern - lernen Emotionen zu regulieren - sich angemessen behaupten - etc. ...mit dem Ziel...    ....    sich aus der Therapie wieder zu verabschieden, um selbständig zu sein.


Je jünger die Kinder sind, um so mehr werden auch die Eltern in die Therapie mit einbezogen. Sie sind als Eltern die wichtigsten Personen für Ihre Kinder. Eine konstruktive und aktive Zusammenarbeit ist häufig ein entscheidender Aspekt, damit therapeutische Ziele und Erfolge der Therapie in den Alltag transportiert werden können.